v. l. n. r. Alexander Oberst, Tim-Lucas Bay, Manuel Sanner, Robert Junghanns, Christian Fey, Mirko Fuchs, Leonard Linz, Luca Mariano Müller, Finn Höller, André Wollny, Raphael Jonas, Rolf Schmidt-Markoski

Jahreshauptversammlung beim Löschzug Flammersfeld

Rückblick auf 2025 – Beförderungen und Ehrungen beim Löschzug Flammersfeld. Am 14.03.2026 trafen sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Flammersfeld zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Rückblick aus Sicht des Fördervereins

Bevor der Rückblick auf das vergangene Jahr aus Sicht des Löschzugs begann, fand – wie in den Vorjahren auch – die Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Löschzugs Flammersfeld statt.

Hierzu konnte der Vorsitzende des Fördervereins, Florian Fey, neben den Kameradinnen und Kameraden aus Flammersfeld auch den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Rolf Schmidt-Markoski, die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld – vertreten durch Wehrleiter André Wollny und seinen Stellvertreter Raphael Jonas – sowie zahlreiche Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister aus dem Löschbezirk begrüßen.

Fey berichtete über die Aktivitäten im vergangenen Jahr und bedankte sich für die stets konstruktive Zusammenarbeit. So konnte durch den Förderverein unter anderem eine Drohne angeschafft werden, die dazu dienen soll, die Aus- und Fortbildungen zu dokumentieren sowie die Öffentlichkeitsarbeit voranzutreiben.

Einsatzreiches Jahr für den Löschzug

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung des Fördervereins fand die Versammlung des Löschzugs Flammersfeld statt. Wehrführer Alexander Oberst gab einen Rückblick über die Einsätze im Jahr 2025. Das Einsatzjahr begann bereits früh am 01.01.2025 um 10:41 Uhr mit brennendem Müll in Flammersfeld und endete am 29.12.2025 um 10:33 Uhr mit einer ausgelösten Brandmeldeanlage in Oberlahr.

Besonders erwähnenswert waren unter anderem eine groß angelegte Personensuche im Bereich Weyerbusch, ein Verkehrsunfall in der Ortslage Flammersfeld, ein Gebäudebrand in der Gartenstraße in Flammersfeld sowie ein ausgedehnter Gebäudebrand in Willroth, bei dem der Löschzug Flammersfeld mit der dort stationierten Atemschutzsammelstelle der Verbandsgemeinde unterstützte.

Insgesamt waren im Jahr 2025 57 Einsätze zu verzeichnen.

Personalstamm weiterhin auf hohem Niveau

Anschließend berichtete der stellvertretende Wehrführer Tim-Lucas Bay über die Themen Personal und Ausbildung. Zum Stichtag gehören dem Löschzug Flammersfeld 43 Mitglieder an, die im Durchschnitt 32 Jahre alt sind. Etwa die Hälfte der Mitglieder entspringt der eigenen oder einer anderen Jugendfeuerwehr, was deutlich macht, wie wichtig die Jugendarbeit ist.

Entgegen der Entwicklungen mancherorts kann sich der Löschzug Flammersfeld über stabile Mitgliederzahlen mit einer leichten positiven Tendenz nach oben freuen. Im Jahr 2025 konnten auf Landkreis-Ebene zehn und auf Landes-Ebene ebenfalls zehn Lehrgänge belegt werden.

Drei neue Gruppenführer für den Löschzug

Erfreulicherweise konnten im Jahr 2025 drei Kameraden zu Gruppenführern ausgebildet werden, was in Zeiten von Lehrgangsknappheit – gerade bei Führungslehrgängen – nicht selbstverständlich ist. Mit diesem Lehrgang übernehmen die Kameraden zukünftig die Verantwortung für eine Fahrzeugbesatzung im Einsatz und nehmen damit eine entscheidende Schlüsselrolle ein.

Reger Dienst- und Ausbildungsbetrieb

Neben dem Einsatzgeschehen traf man sich 2025 zu 73 Dienstveranstaltungen. Hochgerechnet wurden von den Ehrenamtlichen circa 2.800 erfasste Stunden geleistet. Hierbei sind zahlreiche nicht erfassbare Stunden, wie zum Beispiel für Gerätewartung, Jugendfeuerwehr oder die Vorbereitung der Ausbildung, noch nicht mit eingerechnet.

Rückblick der Jugendfeuerwehr

Jugendwart Nils Höller gab zusammen mit der Jugendsprecherin einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2025. So konnten im zurückliegenden Jahr durch großzügige Spenden zwei neue Zelte für die Jugendfeuerwehr beschafft werden. Diese ersetzen die alten, in die Jahre gekommenen Zelte.

Als Highlight wurde vom Besuch des Skisprung-Weltcups in Willingen zu Beginn des Jahres berichtet. Hier konnten die Jugendlichen spektakuläre Sprünge und eine einmalige Atmosphäre genießen. Zudem traf man sich zu 47 Dienstveranstaltungen. Diese reichten von sportlichen Aktivitäten über Besuche bei anderen Jugendfeuerwehren bis hin zum alltäglichen Feuerwehrdienst. Zum Stichtag gehörten der Jugendfeuerwehr 26 Mitglieder an. Mit Blick in die Zukunft ist der Nachwuchs somit gesichert.

Im Anschluss sprachen der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski sowie Wehrleiter André Wollny ihre Grußworte aus.

Beförderungen nach erfolgten Lehrgängen

Nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene standen einige Beförderungen an. Befördert wurden:

  • zum Oberfeuerwehrmann: Luca Mariano Müller, Marvin Egly
  • zum Hauptfeuerwehrmann: Finn Höller, Leonard Linz, Manuel Sanner
  • zum Brandmeister: Robert Junghanns, Mirko Fuchs, Christian Fey

Antritt der Feuerwehr-Rente – Abschied nach über 50 Jahren

Unser Kamerad Karl Kölschbach erreichte im März die Altersgrenze von 67 Jahren. Nach weit über 50 Jahren Mitgliedschaft mussten wir ihn leider in die Alters- und Ehrenabteilung verabschieden, auch wenn wir ihn gerne noch weiter im aktiven Dienst behalten hätten. Karl war für uns gerade tagsüber eine „sichere Bank“, weil wir immer wussten: „Wenn Karl da ist, läuft’s!“ Bei unzähligen Fahrten hat er uns immer sicher nach Hause gebracht.

Besondere Ehrung für Engagement in der Jugendfeuerwehr

Zum Abschluss des Abends stand noch ein besonderer Punkt auf der Agenda. Das Jugendfeuerwehr-Team hatte eine Ehrung für den langjährigen stellvertretenden Jugendwart Philipp Krämer vorbereitet. Er war 15 Jahre lang Mitglied im JF-Team, davon 10 Jahre als stellvertretender Jugendwart.

Krämer war Ende 2025 auf eigenen Wunsch aus dem Jugendfeuerwehr-Team ausgetreten, um zukünftig im Löschzug unter anderem den Bereich der Atemschutz-Ausbildung voranzubringen. Für sein besonderes Engagement erhielt Philipp Krämer die Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz.

 

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